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Kultur

Votivkapellen des hl. Rochus in Brela

Brela bewahren die Erinnerung an eine bewegte Vergangenheit durch ihre zahlreichen sakralen Denkmäler. Unter ihnen nehmen die Kapellen des heiligen Rochus, des Schutzpatrons gegen Infektionskrankheiten, einen besonderen Platz ein. Sie stehen als dauerhafte Mahnmale für den Kampf der Einheimischen gegen eine der schlimmsten Plagen in der Geschichte des Küstenlandes von Makarska.

Erinnerungen an die „Pest von Makarska“ (1815)
Das Jahr 1815 hinterließ tiefe Spuren in der Geschichte dieser Region. Damals wütete die „Pest von Makarska“ an der Küste – die letzte große Welle dieser Krankheit, die die lokalen Bräuche und das Erscheinungsbild der Siedlungen maßgeblich beeinflusste:

Feuer als Abwehr: Aus Angst vor der Ausbreitung der Infektion griffen die Einheimischen zu drastischen Maßnahmen. Historische Aufzeichnungen berichten über das Verbrennen von strohgedeckten Häusern in Brela, da man glaubte, Feuer sei der wirksamste Schutz.
Erbe und Traditionen: Der Kampf gegen die Krankheit blieb in Volkssagen und wissenschaftlichen Werken, aber auch im physischen Raum erhalten – durch abgelegene alte Friedhöfe und diese Votivdenkmäler.

Kapelle des hl. Rochus in Donje Selo
Erbaut im Jahr 1815 als direktes Gelübde während der Epidemie selbst. Sie befand sich ursprünglich an der Straße in der Nähe der alten Pfarrkirche des hl. Stephanus, wurde aber aufgrund des Straßenausbaus in den 1990er-Jahren an ihren heutigen Standort, näher an der Kirche, verlegt.

Kapelle des hl. Rochus in Gornji Kričak
Diese Kapelle wurde 1816 errichtet, unmittelbar nachdem die Gefahr vorüber war. Die Einheimischen erbauten sie als Zeichen der Dankbarkeit für das Ende der Epidemie und den Schutz ihrer Familien.

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