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Geschichte

Mit der lateinischen Bezeichnung „Brolanenses“ werden die Bewohner von Brela 1315 in einer Urkunde des kroatischen Fürstes Juraj Šubić aus der Stadt Klis bezeichnet.

Gegen Ende des 16. Jh. unterscheiden ausländische Quellen eindeutig zwischen "Brehlia superior et inferio", und gegen Ende des 17. Jh. schließlich zwischen "Brehgli Dolgni" und "Brehgli Gorgni", was soviel wie „Gornja Brela im Hinterland“ und „Donja Brela an der Küste“ bedeutet.

Brela wird in kroatischer Sprache – soweit bekannt – erstmals 1694 im Testament des don Nikola    Ursić  erwähnt.Seit 1993 hat Brela den Status einer Gemeinde.

An der Schwelle ins neue Jahrtausend hat Brela die 1050-Jahr-Feier ihrer schriftlich überlieferten Geschichte begangen.
Viele Schriftsteller platzieren das alte Berulia von Kaiser Konstantin Porfirogenet oder noch konkreter, die Ortschaft Brela, gleich an mehreren verschiedenen Standorten: auf dem Gebiet des heutigen Brela Gornja, Vrulja, Verulja, bei der Kirche des Hl. Nikolaus  auf der südlichen Seite des Feldes oder als kleines Dörfchen auf einer Anhöhe über der Meeresküste, unweit von Vrulja.

Der Ortsname leitet sich von den Wasserquellen ab, die in dieser Gegend vrilo ili vrelo genannt werden, sowie von jenen auf dem Meeresgrund (vrulji): „Vrelo“ kennzeichnet eine Quelle auf der Erdoberfläche, während eine „vrulja“ unter der Meeresoberfläche entspringt. Unsere Quelle speist einen namenslosen Fluss im Biokovo-Massiv, der rund 20 Meter unter der Meeresoberfläche entspringt. Neben dieser bedeutendsten und größten Quelle gibt es noch mehrere kleine Quellen, aus denen weniger Wassermassen sprudeln, die sich mit Meereswasser vermischen.

„To Beroyllia“ ist das älteste historische und kulturelle Schriftdenkmal der Ortschaft, das in der Geschichte dank dem byzantinischen Kaiser Konstantin Porfirogeneto überliefert wurde. Dieser erwähnt den Ort um das Jahr 950 herum in griechischer Sprache in seinem Buch „Über das Regieren eines Zarenreichs“ als eine von vier alten Wehrstädten im alten Neretva-Fürstentum, Paganija: Das damalige Brela wird neben Makar, Zaostrog und Gradac als eine von vier besiedelten Befestigungen im alten Paganija erwähnt.
 

Erwähnenswerte Tatsachen:
Das Relief des Gottes Silvan wurde 1969 über dem Torbogen einer Scheune in Brela entdeckt, die im Besitz von Srećko Filipović ist. Die bedeutendste und meistverehrte Gottheit des alten Dalmati-Stammes, Silvan (Silvanus), mit seiner göttlichen Begleiterin Thana, galt als Gott des Viehs. Das Abbild des Silvan sollte die Gesundheit und Fruchtbarkeit der Viehherden sichern. Der untere Teil des Reliefs fehlt, ebenso ein Beiwerk in der rechten Hand sowie die Ränder. Auf dem unten Teil des Körpers sind keinerlei Details abgebildet, die übrige Form des Körpers ist nicht naturgetreu, sondern verfälscht. Die Hände sind ausgebreitet: in der linken befindet sich ein Hirtenstab (pedum), während in der rechten ein Beiwerk eingemeißelt wurde, in Form einer viereckigen plastischen Oberfläche mit einem Stiel (Schaufel). Dieses Relief ist heute Teil der Privatsammlung von Zvonimir Filipović

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Brela 33°C
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Sicht 10 km
Wind 16.6 kph
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